a middle eastern journey journal – the pyramids
Juni 26, 2009
Salam w Aleikum ya shabab,
Heute haben wir eine Tour gemacht, die sich rund um uralte Steine, die totalitärste Führer ehren, drehte. Wir haben uns die Pyramiden in Sakkara und Gizeh angeguckt und einige Museen in Memphis und Sakkara besucht. Der Höhepunkt war ein relativ überteuerter Ausritt mit einem Kamel und drei Pferden, in der Wüste bei Gizeh. Zu alldem gibt es im Grunde nicht allzuviel zu berichten, daher lass ich einfach mal die Bilder sprechen.

a truckload of camels

Gizeh

Die großen Pyramiden mit Gizeh im Hintergrund

Der Reiseführer hatte recht, es reiten tatsächlich Beduinen auf Kamelen vor den Pyramiden lenks…

Marki, Jonathan und Ich…das mit dem Lächeln haben wir leider nicht synchron hinbekommen…

Mastabad Al Firaun

Eine der meiner Meinung nach interessantesten Ausstellungsstücke in Sakkara. Möglicherweise handelt es sich bei diesen abgemagerten Menschen um die Sklaven, die die Pyramiden erbaut haben…

Die schönen Füße eines seit etwa 5000 Jahren toten Menschen

Hyroglyphen in der Teti Pyramide in Sakkara

Ramses II und sein aktueller Bodyguard
Wir haben heute die zwei Gesichter der ägyptischen Gesellschaft gegenüber touristischen Ausländern kennengelernt. Zum einen das auf den größtmöglichen Profit ausgerichtete, in Touristenzentren dominierende und zum anderen das ehrlich gastfreundliche, nur wenige Straßen von den Touristenzentren entfernt anzutreffende. Ein großartiges Beispiel für ersteres war ein beduinischer Guide, der uns nahezu rennend durch einen Tempel in Sakkara führte, auf die kunstvolle Wanddekoration hinwies und so Dinge, wie „look, cow, look this family cow, excuse me, come [er rennt in den nächten, leeren, Raum] look, this finish, statue in egyptian museum cairo“ von sich gab und danach dafür nachdrücklich auf ein saftiges Backschisch (Trinkgeld) bestand. Natürlich kann man ihn nicht leer ausgehen lassen denn seine Hilfsbereitschaft war recht nett, doch wäre der Tempel Besuch in einer ruhigen Athmospäre in der man alles hätte nachdrücklich auf sich wirken lassen können sicherlich angenehmer gewesen.
Das schönere Gesicht haben wir zum Beispiel kennengelernt, als wir in einer absolut untouristischen Gegend großartige arabische Kochkunst erwarben, für drei Personen nur 5,5Pfund (weniger als 1€…) bezahlten und mit dem Verkäufer großen Spaß hatten, weil er sich so wunderbar über unser schlechtes Arabisch amüsieren konnte…
Bin müde, Morgen geht’s weiter.
Hei Marvin,habe gerade dein Reisetagebuch gelesen und an manchen Stellen musste ich herzlich lachen- du berichtest wiklich anschaulich und witzig über deine Erlebnisse! Hast du Lust bei Brot&Rosen mal einen Abend zu gestalten, wenn du zurück bist? Solomon ist jetzt gerade die letzten Wochen noch hier- er fliegt am 13. August in die USA zurück- ich werde ihn sehr vermissen! Wann wirst du denn wieder in Hamburg landen?
Wir werden als Gemeinschaft im Juli geschlossen nach Taize fahren, bin schon gespannt drauf, denn ich war noch nie da.
Weiterhin viele gute Erfahrungen wünsche ich dir und grüße dich ganz herzlich, ILONA
Oh, gruess Solomon nochmal lieb von mir! Ich werde vermutlich so gegen ende September zurueck kommen, natuerlich wuerde ich dann gerne bei euch vorbei gucken und ein bisschen berichten.
Danke fuer die Gruesse und viel Spass in Taize!
schöne bilder
wer ist marki?
hhh ich hab euch ja gesagt, dass die euch in gizeh ausnehmen werden
Marki ist die im Artikel davor erwaehnte japanischen Doktorantin der Amerikanischen Geschichte des 19. Jahrhunderts
Die haben wir schon in Eilat getroffen, sind mit ihr im gleichen Hotel gelandet und sind halt zusammen losgezogen.
Sie hat sich aber gestern schon auf den Rueckweg gemacht.